Ausbildung der Ausbilder (AEVO) - Samstagskurs
Überblick
Lehrgänge zur Ausbildereignung vermitteln das Wissen, damit die duale Berufsausbildung ein Erfolgsmodell bleibt. Personalauswahl, Motivation, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperationen mit Partnerbetrieben und der Berufsschule, Integration leistungsschwacher Auszubildender, interkulturelle Kompetenzen, Konfliktlösung und Prüfungsverfahren sind nur einige der Themen, in denen Ausbilder gefordert sind.
In den Konferenzen dieses Live Online Trainings sind Sie wie in einem virtuellen Seminarraum mit dem Trainer und den anderen Teilnehmern verbunden. Sie gehen die Inhalte gemeinsam durch. Rückfragen stellen Sie per Mikrofon. Die Lehrgangsunterlagen erhalten Sie per Post zugeschickt.
In diesem Samstagskurs findet der Unterricht ausschließlich samstags statt und bereitet die Teilnehmer gezielt auf alle Prüfungsteile vor.
Der erfahrene Trainer steht den Teilnehmern neben den Online-Konferenzen gern auch über das Mitteilungssystem der Lernplattform für individuelle Fragen zur Verfügung.
Der Kurs orientiert sich an der bundesweit gültigen Ausbildereignungsverordnung. Die Prüfung können Sie bei Ihrer IHK vor Ort ablegen. Die Höhe der Prüfungsgebühr kann sich je nach IHK unterscheiden und ist nicht in den Kursgebühren enthalten.
Bitte melden Sie sich frühzeitig zum Kurs an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit Rückfragen und Diskussionen möglich sind und Themen gemeinsam erarbeitet werden können.
Zulassungsvoraussetzungen
Für die Zulassung zu dieser IHK Prüfung müssen keine Voraussetzungen erfüllt werden.
Seminarprogramm
1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
- Die Vorteile und den Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
- Bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen mitwirken
- Die Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darstellen,
- Ausbildungsberufe für den Betrieb auszuwählen und dies begründen
- Die Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf prüfen sowie ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, insbesondere Ausbildung im Verbund, überbetriebliche und außerbetriebliche Ausbildung, vermittelt werden können
- Die Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereitenden Maßnahmen einschätzen
- Im Betrieb die Aufgaben der an der Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abstimmen.
- Auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert
- Die Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung zu berücksichtigen
- Den Kooperationsbedarf ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule, abstimmen
- Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden anwenden
- Den Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle veranlassen
- Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können
- Lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen
- Die Probezeit organisieren, gestalten und bewerten
- Aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln
- Ausbildungsmethoden und -medien auswählen
- Auszubildende bei Lernschwierigkeiten unterstützen
- Bei Bedarf ausbildungsunterstützende Hilfen einsetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit prüfen
- Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote machen
- Die Verkürzung der Ausbildungsdauer und die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung zu prüfen
- Die soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen
- Leistungen feststellen und bewerten
- Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auswerten
- Beurteilungsgespräche führen
- Interkulturelle Kompetenzen fördern
- Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung vorbereiten und die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss führen
- Die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen
- An der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken
- Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten
Termine zum ausgewählten Starttermin
Start: 12.09.2026, Ende: 19.12.2026
Wochentage: samstags,
08:30 bis 13:30 Uhr
(6 UStd., 30 Minuten Pause)
Terminplan
Prüfungstermine:
Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer IHK bezüglich der nächsten Prüfungstermine.
Zahlung per Lastschrift
Monatlich: 216,67 € (3 Raten)
Gesamt: 650,00 €
Zahlung per Rechnung zum Start
Gesamt: 650,00 €
Technische Voraussetzungen
- PC, Apple Mac oder Tablet (ab 7 Zoll)
- mindestens Microsoft Windows 10 oder
macOS 11 oder
Android 10 oder
iOS 11 oder
iPadOS 13 - Headset (Kopfhörer mit Mikrofon)
- Webcam (dringend empfohlen)
- Internetzugang mit mind.
2 Mbps im Download und
1 Mbps im Upload
Speedtest bei Google
Live-Anwesenheit
Der Kurs findet komplett live online statt. Bis zu 30 % der Termine können Sie als Aufzeichnung freischalten. Die Auswahl treffen Sie im Kurs selbst. Der Kurs ist nicht als Selbstlernprodukt nutzbar.
Bei Kursen mit IHK-Zertifikat gibt es eine Mindestquote zur Live-Anwesenheit, um das Zertifikat zu erhalten. Dies gilt in der Regel auch für Kurse, für die Ihnen eine Förderstelle einen Zuschuss zugesichert hat.
Praxiserfahrung und Lernumfang
Die Prüfung zum Bachelor Professional soll nach § 53c BBiG Kompetenzen beurteilen, die einem Lernumfang von insgesamt 1.200 Zeitstunden (1.600 Unterrichtsstunden) entsprechen. Die Kompetenzen können durch berufliche Praxiserfahrungen, zielgerichtete Prüfungsvorbereitungskurse und selbstgesteuertes Lernen erreicht werden.
Dieser Kurs bietet mit 420 UStd. eine umfassende Vorbereitung auf alle prüfungsrelevanten Themen und deckt sämtliche Inhalte des DIHK-Rahmenlehrplans ab. Teilnehmende wenden im Durchschnitt zusätzlich noch etwa 120 UStd. für die Nachbereitung des Unterrichts und Vorbereitung auf die Prüfung im Rahmen des Kurses auf. Der restliche Lernumfang kann durch berufliche Praxiserfahrungen abgedeckt werden.